Mitarbeitende Institute:

  • Evangelikale Akademie Österreich (EVAK)
  • Institut für Theologie und Gemeindebau (ITG)

 

Unsere Gottesdienste - Jesus im Zentrum oder nur Fassade

Moderation: Alexander Schütz MA

 

Referate:

Die Bedeutung des Neuen Bundes für den Gemeindegottesdienst: Eine biblisch-theologische Untersuchung zum Gottesdienst im AT und NT

Biblisch-theologisch gibt es eine gewisse Kontinuität in dem wie Gottesdienst durch die gesamte biblische Offenbarung und Heilsgeschichte hindurch gefeiert wurde. Andererseits sorgt aber auch das Heilswerk Jesus Christi für eine tiefgreifende Diskontinuität, die Gottesdienst ein für alle mal neu definiert. Fortan ist Gottesdienst nicht mehr an Orte, Zeiten, Handlungen und bestimmte Formen gebunden, sondern gestaltet sich in einer christuszentrierten und dem Evangelium dienenden Ausrichtung des gesamten Lebens. Für den Gemeindegottesdienst bedeutet dies, dass nicht nur die Begegnung mit Gott sondern auch die gegenseitige Erbauung der Gläubigen im Mittelpunkt steht. 

Kai Soltau Ph.D.

 

Das Ritual im Gottesdienst: Ein Vergleich zwischen kirchengeschichtlichem Horizont und freikirchlicher Praxis in Österreich heute

Ritual und freikirchlicher Gottesdienst – ist das ein Widerspruch? Das Referat möchte einige Aspekte der gottesdienstlichen Gestaltung im Verlauf der Kirchengeschichte herausgreifen und sie in Relation zum heutigen freikirchlichen Gottesdienstgeschehen stellen.

Dr. Frank Hinkelmann

 

Evangeliumszentrierter Gottesdienst

Das Evangelium ist die gute Nachricht über Jesus Christus. Der christliche Gottesdienst ist eine Versammlung "im Namen" von Jesus. Daher beschreibt "evangeliumszentriert" das Wesen des christlichen Gottesdienstes. Ob eine Versammlung evangeliumszentriert ist, entscheidet sich an den Absichten der Beteiligten. Wenn sie den Gottesdienst in der Absicht gestalten, das Evangelium zu verlautbaren, wirkt sich das auf Inhalte, Elemente, Liturgie und Stil aus. 

Dr. phil. Christian Bensel

 

Jesus im Gottesdienst: Ein kleiner Einblick

Anlässlich der Studientage führen das Institut für Theologie und Gemeindebau (ITG) und die Evangelikale Akademie (EVAK) kleine Forschungsprojekte durch. Dabei handelt es sich um einzelne Beobachtungen, welche das jeweilige Thema des Studientages am konkreten Gemeindealltag reflektieren. Die Präsentation der diesjährigen Forschungsarbeit bietet einen kleinen Einblick in die Realität der Christuszentriertheit unserer Gottesdienste. Vierzehn beobachtete Gottesdienste liefern Anstöße zur Erreichung des Ziels, Jesus in den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu stellen.

Lic. theol. Jonathan Mauerhofer BA MA

 

Zielgruppe, Stil, Beteiligung: Das Ziel des Gottesdienstes

Gott wirkt am Menschen immer mit dem Ziel, die von ihm abgefallene Welt für sich zurück zu gewinnen; ob im Gottesdienst als Versammlung oder im Lebengottesdienst. Umfassendes Ziel des Gottesdienstes ist deshalb die Beziehung zwischen Gott und Mensch wiederherzustellen und daraus das Leben zu gestalten. Anhand von fünf Dimensionen werden fünf Zielebenen des Gottesdienstes aufgezeigt sowie der Frage nach der Beteiligung und Zielgruppe nachgegangen.

Nicole Fiausch MA

 

Gottesdienst und Archtektur

Welchen Platz nimmt die Kunst im Leben des Christen ein? Ist Kunst - besonders die schönen Künste der Malerei, Skulptur, der Musik und der Architektur - lediglich eine heimliche Art der Weltlichkeit? Wir evangelikalen Christen neigen dazu, die Kunst an den äußersten Rand unseres Lebensbereiches zu verdrängen. Die Herrschaft Christi über das ganze Leben eines Christen bedeutet aber, dass es im Christentum keine platonischen Bereiche gibt, keine Dichotomie oder Rangunterschiede zwischen Körper und Seele, Gott schuf ebenso den Körper wie die Seele, und die Erlösung bezieht sich auf den ganzen Menschen.

Dipl.-Ing. Hendrick Innerhofer

 

Veränderung und die Rolle der Leitung

Wir brauchen immer wieder Veränderung, Kurskorrektur, Erneuerung. Wir müssen aber auch gezielt und bewusst festhalten an dem, was biblisch, gut und richtig ist. Veränderungsprozesse zu initiieren und durch sie hindurchzuführen ist die Verantwortung der Leitung. Wir müssen angemessene Strategien entwickeln, es braucht aber zunächst Verständnis für die vielen Hindernisse, die sich einem in den Weg stellen. Mut und Kraft sind nötig, um Veränderungen zu erreichen ohne das Gute zu verwerfen, dabei spielt die Verkündigung des Wortes Gottes die zentrale Rolle.

Lic. theol. Richard Moosheer